Leere

Nie könnte ich sagen, was passieren wird. Es ist ein Spiel. Immer wieder neu.

Es gibt kein Ziel. Es gibt keine Form.

Liegen, ganz leer werden.

Rückzug an einen ungestörten Ort.

Kreativität, mit der ich mich verbinden möchte in mir;  noch scheu.

Am Anfang steht eine Inspiration.

Alles kann inspirieren.

Meine vollständige Aufmerksamkeit dorthin lenken. Ganz fokussiert sein.

Alles was dann passiert, ist nicht vorhersehbar.

Nichts lenkt mehr ab. Das Außen verschwindet.

Ich gehe ganz aus dem Weg. 

Nur empfangen was geschieht.

Mich ganz weit öffnen – weich werden.

Nichts festhalten, nichts wollen.

Bewegungen geschehen.

Alles ist spontan.

Sie lösen Vibrationen aus. Ihr Echo hallt nach.

Wo ist es?

Meine Aufmerksamkeit folgt diesem Echo.

Einfach zuhören und zulassen.

Eine Landkarte entsteht.

Zurück an den Anfang, in die Leere.

In Entspannung verdauen. Ich schaffe Erinnerung und lasse los.

Ideen tauchen auf.

Ich spiele damit.

Manchmal lösen sie sich wieder auf. 

Der Sog der Konzentration nach innen wird stärker.

Beobachter bleiben und aufnehmen, was kommt.

Langsam kommen Ideen von innen aus meinem Gewahrsein.

Ein Glücksgefühl!

Und sie ziehen weiter.

Vertrauen auf die Erinnerung.

Nur was ich erinnere ist angekommen.

Ganz neue Bewegungssequenzen ergeben sich.

Erforschen – Entdecken – PAUSE – Wiederholen – Erinnern

Hingabe an den Moment. Nicht denken.

Das Spiel mit den Richtungen öffnet immer mehr Räume.

Das Geschenk der Schwerkraft gibt allem Leichtigkeit und Beweglichkeit.

Feine Kleinigkeiten geben Richtungen vor.

Der Grad meiner anhaltenden Entspanntheit entscheidet über die Qualität der Geduld zur Hingabe .

Täglich anders.

Ich staune über die Fülle, die dabei entsteht.

Der Atem wird immer tiefer.

Er füllt die neuen Räume. Alles wird heller.

Licht strahlt überall hin, dehnt sich aus und zeigt neue Wege.

Uneingeschränkte Präsenz erlaubt mir, sie zu betreten.

Die innere Landkarte wird sichtbarer und größer.

Hier entstehen meine Werkzeuge. 

Sie erlauben mir das Erleben erfahrbar zu machen.

Never I could say what is going to happen. It is a play. Always new.

There is no goal. There is no form.

Laying down, becoming fully empty.

Retreating to an undisturbed place.

Creativity I  want to connect with within me – still shy.

At the beginning there is an inspiration.

Anything can inspire.

Guiding my attention entirely towards it being completely focussed.

Everything that now happens is unpredictable.

Nothing distracts me anymore. The outer disappears.

I fully go out of the way.

Only receiving what unfolds.

Opening myself totally – becoming soft.

Not holding onto anything, nothing to desire.

Movements happen.

All is spontaneous.

They set off vibrations. Their echo reverberates.

Where is it?

My attention follows the echo.

Just listening and allowing.

A map emerges

Back to the beginning into emptiness.

Digesting in relaxation. It creates memory and I let go of it.

Ideas appear.

I play with them.

Sometimes they dissolve right away.

The pull of concentration towards the inner gets stronger.

Remaining the observer and record what comes.

Slowly more ideas appear from inside just out of my awareness.

A feeling of bliss!

And they disappear.

Relying on memory.

Only what I remember has arrived.

Completely new movements come to light.

Exploring – discovering – PAUSE – repeating – remembering

Dedication to the moment. Non thinking.

The play with directions always opens up more spaces.

The gift of gravity offers lightness and flexibility to everything.

Subtle details indicate the directions.

The degree of my sustained relaxation decides over the quality of patience to surrender.

Every day differently.

I marvel at the abundance that emerges.

Breath deepens always more.

It fills the new spaces. Everything becomes brighter.

Light shines everywhere, expands and shows new paths.

Unrestricted presence allows me to enter them.

The inner map becomes visible and bigger.

Here my tools result.

They allow me to make the experienced experienceable.